
Der Kirchentag in Hamburg vom 01. bis 05. Mai 2013 bleibt für mich ein ganz besonderes Erlebnis – Tage voller Begegnungen, Musik und Glauben mitten in einer Stadt, die sich in diesen Tagen in ein Meer aus Farben, Stimmen und Hoffnung verwandelte.
Ich erinnere mich noch gut daran, wie die Sonne über den Dächern der Speicherstadt aufging, während Menschen aus allen Teilen Deutschlands zusammenkamen, um gemeinsam zu singen, zu beten und zu feiern. Hamburg war erfüllt von einem Geist der Offenheit – von Gesprächen, die berührten, und Momenten, die innehalten ließen.
Überall klang Musik, von den großen Bühnen bis zu den kleinen Plätzen, wo spontane Chöre entstanden und Lachen die Luft erfüllte. Die Elbe glitzerte im Abendlicht, und ich spürte, wie Glaube und Gemeinschaft lebendig wurden – nicht nur in den Kirchen, sondern auf den Straßen, in den Herzen der Menschen.
Besonders kostbar ist für mich die Erinnerung, dass meine Mutter damals noch dabei sein konnte. Gemeinsam haben wir die Atmosphäre genossen, die Lieder gehört, die uns tief bewegt haben, und die Freude geteilt, Teil dieses großen Festes des Glaubens zu sein. Diese gemeinsamen Momente tragen bis heute ein warmes Leuchten in meinem Herzen.
Der Kirchentag war für mich ein Geschenk: eine Zeit des Miteinanders, des Nachdenkens und des Staunens. Ich bin dankbar, dass ich dabei sein konnte – und dass diese Erinnerungen bis heute in mir nachklingen wie ein leises Lied, das Mut und Zuversicht schenkt.


















